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Britische und tibetische Hütehunde

Umweltbedingungen und ererbte Anlagen prägen ab dem frühesten Welpenalter das Verhalten eines Hundes. Fast von Geburt an nehmen die Welpen ihre Umgebung wahr. Ab etwa der vierten Lebenswoche werden die Welpen deutlich aktiver und sammeln wichtige Erfahrungen für ihr späteres Leben. Es folgt die Einordnung in die Gemeinschaft mit den Wurfgeschwistern, der Mutterhündin und auch dem Menschen. Was die Welpen in dieser Zeit lernen und auch nicht lernen, prägt sie für ihr ganzes Leben. Welpen, die in dieser Zeit nur sehr wenig Kontakt zu Menschen haben, werden den Menschen auch später nicht als Sozialpartner vertrauen und scheuer und zurückhaltender bleiben, als solche, die von Anfang an  mit intensivem Kontakt zum Menschen liebevoll aufgezogen wurden.  (nach Inge Hansen, Vererbung beim Hund, 2008, Müller Rüschlikon Verlag)
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Deshalb wachsen die Welpen bei uns im Wohnzimmer bzw. im angrenzenden Wintergarten auf, wo sie eine ruhige aber nicht abgeschiedene Umgebung in den ersten beiden Wochen genießen können. Dabei lernen sie von Anfang an die familiäre Geräuschkulisse kennen. Auch stehen eine Gitterbox und ein Vari-Kennel für die Welpen bereit, damit diese für die Welpen eine Selbstverständlichkeit werden. Die Gewöhnung an den Umgang mit Kindern und Jugendlichen ist in einer Familie selbstverständlich. Dabei achten wir aber stets darauf, dass die Welpen sich jederzeit zurückziehen können, wenn sie es wünschen und dass dies dann auch von allen Menschen respektiert wird. Unsere Hunde sind keine Spielanimateure für Kinder! 
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An unseren Wintergarten grenzt direkt der Garten mit dem Welpenauslauf. Hier bietet sich viel Platz zum Toben und alle Möglichkeiten, die Welpen an eine möglichst bunte und unterschiedliche Umwelt zu gewöhnen: Bällebad, verschiedene Spielzeuge, Windspiele, Spieltunnel, verschiedene Untergründe und was uns sonst noch alles einfällt. Aber auch hier gilt: Alles in Maßen, denn ein Border Collie sollte eines nicht vergessen zu lernen: PAUSE MACHEN!
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Wir wünschen uns für unsere Welpen, dass sie nach ihren ersten acht Lebenswochen zu Menschen kommen, denen die Arbeitsfreude eines Border Collies genauso viel Spaß macht wie uns und die bereit sind, dafür ihre Zeit mit ihrem vierbeinigen Freund zu teilen. Sie sollten sich über die Rasse informiert haben und sicher sein, dass sie die Anforderungen, die ein Border Collie mit sich bringt, auch zu erfüllen bereit sind. Dazu gehört für uns die geistige Auslastung gleichermaßen wie die körperliche. 
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Die umfangreiche Sozialisierung, die wir den Welpen in den ersten acht Lebenswochen mit auf den Weg geben, ist schließlich nur der Anfang eines interessanten und abwechslungsreichen Lebens. Danach sind Sie als zukünftiger Border Collie Besitzer gefragt diesen Weg weiter zu gehen und weiterhin dafür Sorge zu tragen, dass es Ihrem kleinen neuen Familienmitglied an nichts fehlen wird (auch nicht an Ruhe)!
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An dieser Stelle möchten wir gerne noch ein Zitat einfügen aus dem Buch von Patricia McConnell "TRAFEN SICH ZWEI"
Unter dem Kapitel Alles in Maßen schreibt sie folgendes:
"In gewisser Weise ist die Antwort auf die Frage, was Hunde brauchen, vielleicht simpel: Sie alle brauchen frische Luft, gesundes Futter, Freundlichkeit, Geduld und Liebe. Ebenso wichtig für ihr Glück ist, dass sie geistige und körperliche Beschäftigung brauchen. Aber wir würden gut daran tun, uns daran zu erinnern, dass ständige Verfügbarkeit weder bei Menschen noch bei Hunden immer der Weg zum Glück ist. Manchmal ist sie auch der Weg zur Ungeduld, einem Zustand, der bekannterweise für kein Lebewesen befriedigend ist. Es ist eine unbestreitbare Tatsache, dass Hunde zum Glücklichsein weit mehr brauchen als Futter und Wasser und dass es Quälerei ist, einen Hund jahrelang gefangen zu halten."

Der Kauf schließt für uns die Beziehung zu den Welpen und ihren neuen Besitzern nicht ab. Für Fragen rund um den Hund stehen wir selbstverständlich auch im weiteren Leben der Hunde und ihren Menschen zur Verfügung. 
Aber das ist nicht nur eine einseitige Verpflichtung für uns. Gerne nehmen wir an dem weiteren Lebenslauf der Welpen und späteren erwachsenen Hunde durch gelegentliche Anrufe, E-Mails, Fotos und gelegentlichen Welpentreffen teil! 
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Die Welpen sind bei der Abgabe selbstverständlich gechipt, geimpft und mehrfach entwurmt. Sie haben eine Ahnentafel des Clubs für britische Hütehunde sowie den EU-Heimtierausweis und ziehen frühestens im Alter von 8 Wochen in ihr neues Zuhause.